„Gegen Ende der Achtzigerjahre stürzt in einem italienischen Küstenort ein Friedhof ins Meer. Eine Urne, die an den Strand gespült wird, gibt ein Geheimnis preis: Der fünfundzwanzigjährige Pinò erfährt, dass sein Vater vor ihm schon einen anderen Sohn hatte. „„Aus anderem Holz“ weiterlesen
„Die Frauen vom Tafelberg – Das Interview mit Inès Keerl“ über die Frauen an Catarinas Seite
Copyright Inès Keerl KI-generiert Inès Keerl und Verena Breuer
Liebe Inès, du hast mir schon einmal Rede und Antwort gestanden, daher möchte ich ungern dieselben Fragen wie zur Entstehung des Buches oder zur Kolonialisierung stellen. Konzentrieren wir uns diesmal einfach auf die anderen Frauen im Buch, die neben Catharina eine Rolle spielen, denn schließlich lautet der Titel deines Buches „Die Frauen vom Tafelberg“!
Fangen wir mit Eva an. Sie ist quasi Catharinas „beste Freundin“, wenn man das so sagen kann. Wie bist du auf sie gekommen?
Eva hat tatsächlich gelebt – genau wie Catharina. Als ich begann, die Gesellschaft am Kap zu erforschen und nach den Menschen suchte, die meinen Roman prägen sollten, stieß ich schon früh auf Krotoa, die später den christlichen Namen Eva erhielt. Sie gehörte zum Volk der Khoi, genauer zum Stamm der Goringhaicona. Die Khoi und die San gelten als die ältesten bekannten Bewohner des Kaps.
Als Kind wurde sie von ihrem Onkel Autshumao in den Haushalt des ersten Kapkommandanten Jan van Riebeeck gegeben. Dort sollte sie Sprache, Sitten und Kultur der Niederländer kennenlernen, um später zwischen den europäischen Siedlern und ihrem eigenen Volk vermitteln zu können. Diese Aufgabe erfüllte sie zunächst mit großem Erfolg. Doch je stärker die Spannungen zwischen den Niederländern und den Einheimischen zunahmen, desto mehr geriet sie zwischen die Fronten. Die Niederländer misstrauten ihr, weil sie ihr Volk nicht verraten wollte, während viele Khoi ihr vorwarfen, sich den Europäern angepasst zu haben.
Krotoa konnte lesen und schreiben und sprach mehrere Sprachen: Khoikhoigowab, Niederländisch, Französisch, ein paar Brocken Englisch, möglicherweise sogar etwas Portugiesisch. Damit gehörte sie zu den gebildetsten Menschen ihrer Zeit am Kap. In ihr trafen zwei Welten aufeinander – und genau das wurde ihr schließlich zum Verhängnis. Gerade diese Zerrissenheit hat mich beim Schreiben besonders berührt. Ihr Leben war tragisch und zugleich von einer außergewöhnlichen Stärke geprägt. Für mich stand deshalb früh fest: Ohne Krotoa würde dem Roman eine entscheidende Stimme fehlen.
Schauen wir uns die zweite Frau an, die großen Anteil an Catharinas Leben hat. Amisha ist ja so etwas wie Catharinas „Erzfeindin“. Ist auch sie eine historisch belegte Person? Und wenn ja, kannten sich die beiden wirklich?
Ja, auch sie hat gelebt – historisch ist sie als Groote Catharina bekannt, im Roman heißt sie Amisha, um Verwechslungen mit Catharina zu vermeiden. Ihr ursprünglicher Name ist nicht überliefert und so habe ich mir erlaubt, ihr den indischen Namen mit Bedeutungen für „Ohne Täuschung“, „Verlangen“, „Geschenk“ zu geben. Sie wurde als verurteilte Mörderin und versklavte Frau aus dem südindischen Paliacatta, dem heutigen Pulicat, ans Kap gebracht. Ihre Vorgeschichte – dass sie in ihrer Heimat ihren Liebhaber tötete und wie sie um ihr Recht kämpfte, auf Notwehr bestand, erzähle ich schon im ersten Band. Sie war mutig, klug, unbequem – und sie gewann: Sie schaffte es, aus der Sklaverei entlassen zu werden und am Kap ein freies Leben zu führen. Nach ihrer Freilassung gründete sie ein Unternehmen, wovon ich im zweiten Band erzähle. Für mich ist sie eine der schillerndsten Persönlichkeiten der damaligen Zeit. Leider erinnert nur eine kleine Tafel in der Sklavenlodge in Kapstadt an sie. Aber in den Chroniken des Kaps taucht sie häufiger auf, wegen ihrer Würfelkünste, wegen ihrer Liebschaften und wegen ihres Weges von der Sklavin zur Unternehmerin, auch mit Landbesitz. Sie brachte eine völlig neue Perspektive ein: Die der Versklavten, der Verdrängten, der Unsichtbaren. Durch sie konnte ich die Gesellschaft des 17. Jahrhunderts aus einer völlig anderen Perspektive erzählen – aus der Sicht einer Frau, die ganz unten stand und sich ihren Platz dennoch erkämpfte.
Und ja, sie ist Catharinas „Erzfeindin“, aber auch zugleich „Verbündete in der Not“, aus dem einfachen Grund, dass sie beide überleben wollen. Catharina und Amisha kannten sich sicherlich, wie eng vermag ich nicht zu sagen.
Mit Amisha war das Frauentrio komplett. Es wurde zur Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Frauen, die sich auf ganz eigene Weise gegen die Grenzen ihrer Zeit behaupteten – mit sehr unterschiedlichem Ausgang. Genau deshalb musste ihre Geschichte erzählt werden.
Nicht außer Acht lassen sollten wir den Kommandanten Simon van der Stel, mit dem Catharina eine heimliche Beziehung eingeht. Ich sage bewusst nicht Affäre, denn das klingt so nach Betrug. Denn zum Zeitpunkt des intimen Aufeinandertreffens ist Catharina bereits verwitwet. Hat es diesen Kommandanten so, wie er beschrieben wird im Buch, tatsächlich gegeben?
Simon van der Stel hat es tatsächlich gegeben, und er ist eine faszinierende, zugleich aber widersprüchliche Persönlichkeit. Er war Visionär und Stratege, interessierte sich für Botanik, Weinbau und Wissenschaft und verfügte über ein außergewöhnliches Organisationstalent. Gleichzeitig war er eitel und wusste seine Macht durchaus zu seinem Vorteil einzusetzen. Genau diese Ambivalenz wollte ich im Roman zeigen. Je tiefer ich recherchierte, desto vielschichtiger wurde diese Figur für mich – und genau das macht ihn als Romanfigur so spannend.
Was ebenfalls stimmt: Seine Großmutter war, je nach Quelle, entweder eine indische versklavte Frau oder eine indische Adelige.
Mit van der Stel kam ein Mann ans Kap, der aus der kleinen Versorgungsstation eine in seinen Augen lebenswerte Kolonie entwickeln wollte. Heute würden wir sagen, er brannte für den Caapse Vleck, der bis dahin eher lieblos von entweder unfähigen oder kränklichen Kommandanten verwaltet worden war. Er gründete Stellenbosch und holte später die verfolgten Hugenotten ans Kap, denen er mit Franschhoek eine neue Heimat gab. Er gilt als Gründer des südafrikanischen Weinanbaus.
Aber es gibt auch eine Kehrseite: Van der Stel nutzte seine Macht zu seinem eigenen Vorteil und eignete sich deutlich mehr Land an, als ihm zustand. Zwar wurde gegen ihn ermittelt, doch letztlich durfte er den Besitz behalten. Nach seinem Tod wurde sein Land familiärbedingt in mehrere Teile aufgeteilt (darunter Groote Constantia und Klein Constantia, beide Weingüter, die bis heute existieren).
Simon van der Stel kam tatsächlich allein mit seinen Kindern und seiner Schwägerin ans Kap. Seine Ehe galt als unglücklich, und er und seine Frau zogen es vor, auf zwei Kontinenten zu leben – finanziell hat er sie bis zu ihrem Tod abgesichert. Das ist historisch belegt, ebenso wie die Tatsache, dass van der Stel Catharina das Land geschenkt hat und die beiden in guter Nachbarschaft lebten. Ob sie darüber hinaus eine Liebesbeziehung verband, ist historisch nicht erfasst – es wird darüber jedoch immer wieder spekuliert.
Catharina hat im Buch einen Sohn und eine Tochter. Weiß man, was aus ihnen geworden ist, sofern es sie tatsächlich gab?
Catharina hatte in Wirklichkeit sieben Kinder aus ihren vier Ehen am Kap. Mit Hans hatte sie vier: Henrik, Nicolaas, Maria und Hans. Vier Kinder hätten den Fokus des Romans gesprengt. Deshalb habe ich mich auf Nicolaas und Maria konzentriert, deren Lebenswege eng mit Catharinas Geschichte verbunden sind und die ihre Familien am Kap gründeten.
Ihr ältester Sohn Henrik wanderte bereits mit 16 Jahren nach Ceylon aus. Catharina sah ihn nie wieder. Der jüngste, Hans, blieb kinderlos. Nicolaas heiratete, besaß später selbst Land und hatte acht Kinder, von denen fast alle das Erwachsenenalter erreichten. Maria heiratete einen Joris Strydom und bekam mit ihm zehn Kinder. Sie gilt als die Stammmutter von Catharinas Nachkommenschaft, denn die meisten ihrer heute bekannten Nachfahren gehen auf sie zurück.
Ich muss gestehen, ich war schon etwas traurig, als ich mit dem Buch fertig war! Die Geschichte um Catharina Ustings hat mir nicht nur einfach gut gefallen, sie hat mich auch sehr berührt und ich habe mich mehr mit der Kolonialzeit Südafrikas auseinandergesetzt. Vor einigen Wochen hatten wir eine Austauschschülerin aus Tansania bei uns, die im Geschichtsunterricht gerade genau dieses Thema behandelt. Wir haben offen darüber gesprochen. Aber da ist noch einiges aufzuarbeiten, wie siehst du das?
Oh ja, da gibt es noch sehr viel aufzuarbeiten – nicht nur in Südafrika, sondern auch in den Niederlanden. Das Goldene Zeitalter mag für die Niederlande eine Epoche des Wohlstands gewesen sein, für die Menschen in den Kolonien und die indigene Bevölkerung bedeutete es häufig Unterdrückung, Gewalt und den Verlust ihrer Lebensgrundlagen.
Dieses Spannungsfeld wird heute zunehmend offen diskutiert, historisch aufgearbeitet und neu bewertet. So ist inzwischen unstrittig, dass europäische Seefahrer Krankheiten in viele Teile der Welt brachten, gegen die die einheimische Bevölkerung keine Immunität besaß. Auch am Kap lösten eingeschleppte Pocken verheerende Epidemien unter den Khoi aus. Gleichzeitig werden Biografien neu betrachtet. Lange wurde beispielsweise ausgeblendet, dass Simon van der Stel mütterlicherseits asiatische Wurzeln hatte. Erst in den vergangenen Jahren rückt auch dieser Teil seiner Geschichte stärker in den Blick.
Du bist ja nun erneut für den Goldenen HOMER nominiert und das auch noch mit dem zweiten Band um Catharina Ustings! Hättest du damit gerechnet? Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass du wieder mit dabei bist und ich erneut als HOMER-Bloggerin diese Geschichte vorstellen darf!
Und ich freue mich sehr, wieder von dir interviewt zu werden und dass du den zweiten Band vorstellst. Das hatte ich mir insgeheim gewünscht.
Und zur Nominierung? Natürlich hatte ich gehofft, wieder dabei zu sein, gerechnet habe ich damit aber überhaupt nicht. Als dann bei der Bekanntgabe der Shortlist auf der Leipziger Buchmesse mein Name fiel, war das für mich eine wunderschöne und völlig unerwartete Überraschung.
Ich bin zutiefst dankbar, dass Catharinas Geschichte und die ihrer Weggefährtinnen eine so wunderbare Resonanz gefunden hat. Die drei haben es verdient. Jede von ihnen war auf ihre Weise ein historischer Präzedenzfall: Catharina erhielt als erste Frau am Kap Land, Eva gilt heute als „Mother of the Nation“ und Amisha erkämpfte sich den Weg aus der Sklaverei in ein selbstbestimmtes Leben.
Zum Abschluss habe ich noch eine Frage: Ich weiß ja, dass du bereits an einem neuen historischen Roman arbeitest. Wann können wir, also insbesondere ich 😉 , damit rechnen?
Das wird wahrscheinlich 2028. Aber so viel kann ich schon verraten: Es geht in die Karibik – und wieder steht eine außergewöhnliche Frau im Mittelpunkt, die unbewusst Geschichte geschrieben hat.
Bis dahin müssen meine Leserinnen und Leser aber nicht warten. Schon im Oktober diesen Jahres erscheint das Hörbuch zu Die Löwin vom Tafelberg. Und nächstes Jahr folgt mein erster Gegenwartsroman, der in Spanien spielt und in dem ebenfalls eine historische Persönlichkeit eine wichtige Rolle spielt. Ohne Geschichte kann ich einfach nicht;).
Liebe Inès, ich danke dir für dieses Interview! Und natürlich drücke ich beide Daumen, dass es dieses Mal mit dem Goldenen HOMER klappt! 🙂
Wer meine Rezension zum Buch „Die Frauen vom Tafelberg“ noch nicht gelesen hat, gelangt hier direkt dorthin! 🙂
Und wer den ersten Band „Die Löwin vom Tafelberg“ noch nicht kennt, gelangt hier zu meiner Rezension!
Copyright HOMER Historische Literatur
Und wer sich ( nochmal ) über den Goldenen HOMER informieren und alle diesjährigen nominierten Bücher samt ihrer Paten sehen möchte, der nimmt diesen Link! 😉
Und wer sich für das Weingut interessiert, dessen Grundstein von Catharina gelegt wurde, gelangt hier zu einem kurzen Beitrag samt eindrucksvoller Fotos, die mir dankenswerterweise Inès Keerl selbst zur Verfügung gestellt hat! 🙂
„Unerwartet stirbt der Finanzleiter eines bayerischen Bistums. Während die Staatsanwaltschaft von einer natürlichen Todesursache ausgeht, wird die Glaubenskongregation in Rom hellhörig und setzt Monsignore Ries auf den Fall an. „„Die üblichen Mauern““ weiterlesen
„Wenn der Schnee in den Alpen bis ins Tal hinunter schmilzt, ist es soweit: Die Mutter erwacht aus ihrem Winterschlaf, den Kopf voller Träume der letzten Monate. Erwartet wird sie vom Großvater, umsorgt von ihren Kindern, den Zwillingen. Schon bald reisen die ersten Besucher an, denn die Träume der Mutter versprechen Rat und spenden Trost. So geht es Jahr für Jahr. Doch in diesem Sommer, dem zehnten der Zwillinge, wird sich alles ändern – und was die Mutter weissagt, wahr werden…
„Kapstadt, 1672. Sieben Jahre nach den dramatischen Ereignissen am Tafelberg steht Catharina Ustings erneut vor einer existenziellen Bedrohung: Sie wird des Mordes bezichtigt und soll nach Mauritius verbannt werden. „„Die Frauen vom Tafelberg““ weiterlesen
„Die neue Sommer-Romance von Nina Bilinszki entführt dich an die Westküste Mexikos, in den kleinen Ort El Caracol. Hier hat Aurora eine rundum glückliche Kindheit erlebt und hierhin flüchtet sie nun, um den Schmerz einer unerwarteten Trennung zu heilen. Doch die Vergangenheit ist leider genau das: vergangen, und der Ort verbirgt inzwischen ein düsteres Geheimnis … Als Aurora auf den verschlossenen, aber attraktiven Rafael trifft, dessen Freundin Valentina vor einem Jahr spurlos verschwand, wird auch sie in einen Strudel aus Vermutungen, Rätseln und Mysterien hineingezogen. Auf einmal muss sie nicht nur auf ihr Herz achten, sondern womöglich auch auf ihr eigenes Leben.
Kannst du Aurora helfen, das Rätsel um Valentinas Verschwinden zu lösen? Wird es ihr mit Rafaels Hilfe gelingen, ihr Herz zu heilen? Oder werden sie beide selbst womöglich zu Opfern der Gefahr, die hinter der beeindruckenden Kulisse von Mexikos Stränden lauert? Finde es heraus in dieser packenden Rätsel-Romance!“
( Quelle Geschenkverlage.de )
Meine Meinung:
„Summer of Mexican Mystery“ von Nina Bilinszki ist eine sommerliche Romanze, die leichte Urlaubsstimmung mit einem kleinen Hauch von Nervenkitzel verbindet. Das Buch spielt an der mexikanischen Westküste in El Caracol und folgt Aurora, die nach derTrennung von Max Abstand sucht und dabei in einen alten Vermisstenfall hineingezogen wird…
Copyright Pattloch Geschenkeverlage
Was mir sofort aufgefallen ist, ist dieses tolle, farbenprächtige Cover mit Farbschnitt und diesem eher ungewöhnlichen Querformat. Die Wörter Summer, Mexico (Mexican) und Mystery springen einem direkt ins Auge und lassen zum einen Urlaubsgefühle aufkommen, machen aber auch Lust auf eine mysreriös-spannende Geschichte 😊
Copyright Pattloch Geschenkeverlage
Und drinnengeht es genauso farbenfroh weiter 🙂 Der Clou an diesem Buch ist, dass es sich um ein Rätselbuch handelt! Nach jedem Kapitel hat man eine Aufgabe zu lösen, deren richtige Antwort zum nächsten Kapitel führt. Kenne ich jetzt zum Beispiel von einigen Kinderbüchern her, wo man die nächste Seite aufreißen muss (hier befinden sich klappbare Seiten innerhalb des Buches, also nichts mit Reißen 😉 ) oder wo man nach jedem Kapitel entscheiden muss, auf welcher Seite man weiterlesen möchte!
Wir begleiten also Aurora nach Mexiko, die erstmal Abstand zu ihrer zerbrochenen Beziehung braucht. Da kommt Rafael gerade recht. Er leitet die Wetterstation in El Caracol. Und er wohnt neben Auroras Haus! Er sieht gut aus, ist aber etwas mürrisch und grummelig. Den Grund erfährt Aurora auch bald, denn seine Freundin Valentina ist in El Caracol vor einem Jahr spurlos verschwunden…
Aurora, Journalistin von Beruf, möchte diesem Fall nachgehen! Aber sie möchte nicht, dass Rafael etwas davon merkt! Unweigerlich, wie könnte es anders sein, kommen die beiden, also Aurora und er, sich näher…;-) Ob das gut geht?
Allerdings wird es im Buch auch richtig dramatisch, als die beiden raus aufs Meer müssen, um eine Sonde auszutauschen. An einer der vielen unbwohnten Inseln ankert ein Boot und beide wollen nachsehen, ob jemand Hilfe braucht. Da wird plötzlich auf sie geschossen!…
Was ist da los? Wieso schießt da jemand? Aurora und Rafael schalten die Polizei ein…
Die Geschichte ist wirklich so spannend und romantisch! 🙂 Als Max aber plötzlich auftaucht, wird Auroras Zuneigung zu Rafael auf die Probe gestellt!
Der Schreibstil von Nina Bilinszki ist angenehm leicht und sie verknüpft sehr geschickt die aufkommende Romanze zwischen Aurora und Rafael mit der spannenden Story rund um das Verschwinden von Valentina. Nach und nach kommt man dem Rätsel auf die Spur und Aurora muss sich eingestehen, dass der schöne Ort, an dem sie früher eine glückliche Zeit verlebt hat, auch dunkle Geheinisse verbirgt…
Mir hat Aurora als Protagonistin gut gefallen. Trotz ihrer eigenen Probleme hilft sie Rafael (den ich ebenfalls als sympathisch empfunden habe), dessen Schmerz um einiges größer ist, bei der Auflösung des Falles. Viele andere Charaktere gibt es kaum, die braucht es aber auch nicht 😉
Geschickt hat es die Autorin geschafft, Herzschmerz und Liebe, Spannung und Gefahr zu verbinden und daraus dieses tolle Buch zu geschaffen. Manchmal hätte ich mir nur ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber bei dieser Art Buch, wäre es vermutlich zu umfangreich geworden! Es liest sich aber so sehr kurzweilig und eignet sich daher sehr gut als Verschenkebuch, aber auch als Urlaubslektüre sehr zu empfehlen! 🙂 Ich denke, hier kommen viele Leser auf ihre Kosten!
„Nina Bilinszki ist mitten im Ruhrgebiet aufgewachsen, ehe es sie 2009 ins Rhein-Main-Gebiet zog. Bücher begleiten sie dabei schon ihr ganzes Leben, und auch das Schreiben ist inzwischen nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Wenn sie sich nicht gerade neue Geschichten ausdenkt, ist sie meist in der Natur anzutreffen, wo sie ihren Labrador-Mischling über die Felder scheucht.“
( Quelle Geschenkverlage.de )
„Summer of Mexican Mystery“ von Nina Bilinszki
Ein Rätsel-Roman erschienen bei Pattloch Geschenkbuch am 29.05.2026
„Summer of Mexican Mystery“ wurde mir von der Agentur Buchcontact als Besprechungsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf meine Meinung und Bewertung!
„Als Ryland Grace erwacht, muss er feststellen, dass er ganz allein ist. Er ist anscheinend der einzige Überlebende einer Raumfahrtmission, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, auf einem Flug ins Tau-Ceti-Sternsystem. Aber was erwartet ihn dort? Und warum sind alle anderen Besatzungsmitglieder tot? „„Der Astronaut – Project Hail Mary““ weiterlesen