„Die geheime Grotte von Garda“

Rezension 500

„Die geheime Grotte von Garda“ von Isabella Archan

Worum geht es?

Rezension
Copyright Haymon Verlag

„Arrividerci Nichtstun, ciao Verbrechen? Nach einer turbulenten Anfangszeit möchte Edwina Teufel, Chefinspektorin aus Wien, nun endlich ihr zwangsverordnetes Sabbatical am Gardasee genießen. Doch der vermeintlich entspannte Ausflug nach Garda beschert ihr einen vier- und einen zweibeinigen Findling sowie ein Treffen mit Commissario Alceste, der ihr von einer Tragödie am Weingut Cà della Ginevra erzählt.

Auf der Suche nach den Eltern des ihr zugelaufenen, schweigsamen Jungen ahnt Edwina, dass dieser das Weingut kennt. Und weil sie nicht an Zufälle glaubt, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.“

( Quelle Klappentext zu „Die geheime Grotte von Garda“ )

Meine Meinung:

Dies ist nun schon meine 500. Rezension, die ich schreibe!!! 🙂 Man, wie die Zeit vergeht! Und es freut mich umso mehr, dass die 500. Rezension über ein Buch einer meiner Lieblingsautorinnen geht!! 🙂

Isabella Archan hat nicht nur die Mördermitzi-Reihe ins Leben gerufen oder die Zahnarztkrimis. Seit letztem Jahr lässt sie Edwina Teufel am Gardasee ermitteln, obwohl Edwina sich dort eigentlich erholen soll!…

Nur hat Edwina das Talent immerzu auf das Verbrechen zu stoßen, ehe es passiert ist 😉 Oder stößt es auf sie?…

Nun, wäre der kleine Hund nicht gewesen, der Edwina in Garda so angebellt hätte, wäre sie vermutlich niemals auf Peppe gestoßen, der von einer großen, dunklen Person in einer Gasse bedrängt wurde. Sie möchte ihn zu seiner Mamma bringen, merkt aber rasch, dass der Junge in Wahrheit auf sich alleine gestellt ist. Sie ruft ihren „Freund“ Commissario Alceste an, der ihr aber gerade nicht weiterhelfen kann, da er auf einem Weingut, dem Cà delle Ginevra, ermittelt.

Nun gut, Isabella nimmt sich des Jungen an. Als dieser aber das besagte Weingut malt, ist es auch schon geschehen: Edwina steckt mittendrin in der Aufklärung eines Verbrechens. Sie kann es aber auch einfach nicht lassen! 😉 …

Sie beobachtet, quatscht die Leute an und steht plötzlich mitten im Wohnzimmer der Winzerfamilie des Weinguts Cà delle Ginevra . Eine junge Frau, eine Societyreporterin, die über das Weingut schreiben wollte, wurde erschossen. Tatverdächtigt ist der Sohn dieser Winzerfamilie. Ein typischer Fall von Eifersucht: Er ist in sie verliebt, sie nicht in ihn. Der Fall liegt doch klar auf der Hand! Oder? …

Isabella Archan weiß genau, wie sie den Leser kriegt: Mit einer tollen, herausragenden Protagonistin, die aneckt und unbequem ist, aber das Herz am rechten Fleck hat; mit herrlichen Landschaftsbeschreibungen; mit kulinarischen Leckerlis; mit Charakteren, die charmant oder falsch, sowie authentisch sind 🙂 Ihre Bücher zu lesen ist immer eine große Freude, ein Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte! 🙂

Durchweg punktet die Autorin mit einer Geschichte, die von vorne bis hinten schlüssig ist, mit unerwarteten plottwists und mit einer Schießerei, bei der ich dachte, mir bleibt das Herz stehen!…

Auch mit diesem zweiten Band der Gardasee-Reihe konnte mich Isabella wieder überzeugen. Ich fand ihn sogar noch spannender und besser ausmanövriert als den ersten Band 🙂 Auf DIE Auflösung bin ich wirklich nicht gekommen 😉

So langsam glaube ich ja nicht mehr daran, dass Edwina jemals aus diesem Sabbatical nach Wien zurückkehren wird 😉 Wenngleich auch in Bella Italia das Verbrechen sein Unwesen treibt, so lässt es sich dort doch viel besser ermitteln mit all der schönen Aussicht, den netten Menschen um einen herum, Dolce Vita pur eben und vor allem mit einem Commissario, der sich mehr und mehr als Freund entpuppt 🙂

Auch wenn Edwina ihr „zornnatteriges“ Gemüt weitestgehend unter Kontrolle hat ;-), sollte man eine Teufel niemals unterschätzen 😉 Auch nicht am Gardasee!…

Von mir bekommt dieser Roman mit seinem sehr einladenden Cover 😉

5 / 5 Rezension !!!

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Über die Autorin:

„Isabella Archan ist in Graz geboren und betrat nach ihrer Schauspielausbildung die Bühnen von mehreren großen Häusern, wie u.a. dem Wiener Volkstheater. Doch nicht nur vom Zuschauerraum aus kann man Archan beobachten, sondern auch auf den Bildschirmen: In Serien wie der „Lindenstraße“ oder dem „Tatort Köln“ ist sie zu sehen. Von ihren Engagements in Krimiserien zog es die in Köln lebende Autorin in die Welt der Bücher. Seit 2014 führt Archan hier selbst Regie, darunter auch in der Reihe um die „MörderMitzi“ sowie seit 2025 in der Reihe um Edwina Teufel am Gardasee. In „Die Schlange von Sirmione“ (2025) versucht eine Wiener Ermittlerin, sich eine Auszeit vom Job zu nehmen – was sich als schwierig herausstellt. Im zweiten Band „Die geheime Grotte von Garda“ (2026) gelingt es Edwina trotz gelobter Besserung wieder nicht, ihr Sabbatical in Ruhe zu genießen. Stattdessen findet sie sich erneut mitten in italienischen Mordermittlungen.“

( Quelle Haymonverlag.at )

„Die geheime Grotte von Garda“ von Isabella Archan

Ein Gardasee-Krimi erschienen bei Haymon Krimi am 10.03.2026

ISBN 978-3-7099-7995-2

336 Seiten

Paperback

Auch als Ebook erhältlich

www.haymonverlag.at

„Die geheime Grotte von Garda“ wurde mir von der Autorin und vom Verlag als Besprechungsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf meine Meinung und Bewertung!

 

 

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