„Und schwarz strömt das Blut“

copyright Morten Flink

Rezension 021

„Und schwarz strömt das Blut“ von Morten Flink

zum Inhalt:

Max Stumm und Leon Wendt haben einiges auf dem Kerbholz: lange Zeit hielten sich die beiden Freunde mit mehr oder weniger kleinen Gaunereien über Wasser. Doch eines Tages landet Max im Gefängnis, weil er am Vergewaltiger seiner Schwester Rache nahm.

Aber von nun an soll Schluss sein mit diesem unseriösen Leben: Max möchte für seine Mutter und Schwester da sein, Leon für seine Freundin Emma und ihr gemeinsames noch ungeborenes Kind. Und es scheint auch so, dass alles so kommt, wie sie es sich wünschen. Aber wie heißt es doch so schön: Unverhofft kommt oft! Max wird im Gefängnis kurz vor seiner Entlassung gezwungen einen Mord zu begehen. Gelingt ihm dies nicht, wird sein Verhalten Konsequenzen nach sich ziehen.

Leon unterdessen lässt sich auf eine dubiose Geldinvestition ein. Das Geld hat er natürlich nicht! Er leiht es sich, mit der Absicht, das Geld samt Zinsen rasch zurück zahlen zu können. Allerdings bindet er sich dadurch wieder stärker an den Untergrund, als ihm eigentlich lieb ist. Er und Max wollten doch genau diesem Sumpf entkommen! Ein letzter großer Kunstraub soll ihnen dazu verhelfen, sich aus diesen obskuren Machenschaften zu befreien. Doch einmal in den Fängen der Bonner Unterwelt, kommt man da nicht mehr so schnell raus..

Fazit:

Das Besondere an diesem Buch, finde ich, ist die Erzählweise aus verschiedenen Blickwinkeln! So lernt man die Protagonisten besser kennen und kann sich in deren Denk- und Handlungsweisen gut einfühlen. Man hat auch nie das Gefühl überfrachtet zu werden. Alles fügt sich gut ineinander ein und ist logisch miteinander verknüpft. Dadurch kann man dem Geschehen gut folgen! Auch der Sprachstil des Autors erlaubt ein rasches Lesen, ganz abgesehen von der sich steigenden Spannung im Plot!

Auch die Beschreibung der Schauplätze finde ich recht gut gelungen! Man sieht nicht nur einfach die Bilder, man ist wirklich dort! Dadurch wird eine ganz besondere Stimmung erzeugt!

Aber das absolute Highlight des Buches ist das Ende!! Welches ich hier natürlich nicht verrate!! Nur so viel: es ist überraschend und vollkommen unvorhersehbar!! Und ich muss gestehen, ich habe geheult!!…

Morten Flink hat es geschafft so zu schreiben, dass sich der Leser trotz der Dinge, die im Verlauf der Geschichte passiert sind, versöhnt fühlt und seinen Frieden mit dem Erlebten macht.

Ich muss euch an dieser Stelle sagen, dass ich „Und schwarz strömt das Blut“ bereits im vergangenen Jahr testlesen durfte. So liegt mir Morten Flinks Debütroman besonders am Herzen, habe ich doch die Entstehung seines Erstlingwerks über viele Wochen begleitet! Nichtsdestotrotz habe ich mich vom Autor nicht beeinflussen lassen, eine positive Bewertung zu vergeben! Auch wenn mir hier und da eine gewisse Objektivität abhanden gekommen ist: alles, was ihr hier lest, ist meine unbeeinflusste und persönliche Meinung!

Daher kann ich auch gar nicht anders, als euch das Buch wärmstens zu empfehlen! Es ist mal etwas anderes und hat mich sehr in seinen Bann gezogen! Auch jetzt gerade, beim Schreiben dieser Rezension, bin ich wieder total in der Geschichte drin! Deshalb bleibt mir auch gar nichts anderes übrig, als Morten Flink für sein erstes Buch

5 zu vergeben!!!

zum Autor:

Morten Flink wurde 1988 geboren, hat eine Tochter und lebt mit seiner Familie in Bonn.Er studierte Sportmanagement und Sportkommunikation mit den Schwerpunkten Publizistik und Kommunikation. Schreiberfahrung sammelte er beim Erstellen von Berichten zu seinem Reiseblog. Seit 2016 arbeitet er hauptberuflich als Schriftsteller.

„Und schwarz strömt das Blut“ von Morten Flink

Ein Roman erschienen beim Tredition Verlag Hamburg

ISBN 978-3748230038

512 Seiten

Hardcover

auch erschienen als Taschenbuch und ebook

www.tredition.de

Ein Gedanke zu „„Und schwarz strömt das Blut““

  1. Hallo liebe Verena,

    was für eine tolle Rezension. Bin beim Lesen ein paar Mal rot angelaufen! Was für tolle und liebe Worte. Hätte überhaupt nicht gedacht, dass ich es schaffe, Menschen mit meinem allerersten Roman so zu berühren. Dass mir das irgendwie doch gelungeb ist, bedeutet mir so viel!

    Ich kann dir gar nicht genug danken für deine Hilfe als Testleserin und für diese schmeichelnde Rezension. Bin in diesem Moment echt vom Hocker gehauen!

    DANKE!

    Dein Morten

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