„Hazel Wood“

copyright Dressler Verlag

Rezension 010

„Hazel Wood“ von Melissa Albert

zum Inhalt:

Seit Alice denken kann, sind sie und ihre Mutter Ella immer auf der Flucht. Aber vor was oder vor wem? Ihnen geschehen oft seltsame Dinge, die Ella dazu veranlassen für sich und Alice immer wieder ein neues zu Hause zu finden. Aber länger als ein halbes Jahr bleiben sie nie an einem Ort. Eines Tages erreicht Ella ein Brief. In ihm steht geschrieben, dass Ellas Mutter, Althea Proserpine, verstorben ist. Ella scheint sehr erleichtert ob dieser doch an und für sich traurigen Nachricht. Alice versteht das nicht. Sie hat ihre Großmutter, die berühmte Märchenbuch-Autorin,  leider nie kennengelernt. Unglücklicherweise sind alle Versuche, mehr über sie oder ihr Buch zu erfahren, im Sande verlaufen. Das Buch ist einfach nicht aufzutreiben. Und Ella ist ihrer Tochter auch nie eine Hilfe gewesen, wenn es um Grandma Althea ging. Was verheimlicht Ella Alice? Warum gibt es keinen Kontakt zu Althea? Und dann, eines Tages, passiert es dann: Ella verschwindet auf mysteriöse Art und Weise, zurück bleibt eine ausgerissene Seite einer Geschichte auf Alices Kopfkissen: „Alice-mal-drei“. Was soll das? Mittlerweile hat sie einen Schulfreund eingeweiht, Ellery Finch. Der wahrscheinlich größte Althea Proserpine-Fan weltweit. Und er kann ihr helfen, denn er kennt diese Geschichte mit dem seltsamen Titel „Alice-mal-drei“. Sie stammt nämlich aus Althea Proserpines Buch „Die Märchen aus dem Hinterland“. Für Alice steht fest, sie muss dorthin, wo ihre Großmutter gelebt hat und ihre Mutter aufgewachsen ist. Sie muss nach Hazel Wood!

Fazit

Zuallererst muss ich anmerken, dass ich mich sehr auf dieses wunderschöne Buch gefreut habe! Das Cover ist wirklich ein Traum! Dieses schöne Blau und es glitzert so toll! Natürlich hatte ich bedenken: was ist, wenn dieses Cover nur von einer schlechten Geschichte ablenken soll? Die Leseprobe zu diesem Buch hat mir zumindest schon mal sehr gut gefallen!

In die Geschichte findet man schnell rein, nichts irritiert oder stiftet unnötig Verwirrung. Auch die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart helfen, die gesamte Entwicklung der Geschichte zu verstehen und wirken daher nicht störend.  Circa die erste Hälfte des Buches spielt in New York, also der realen Welt. Die andere Hälfte spielt dort, wo Ella ihre Mutter zu finden hofft.

Die Protagonisten des Buches finde ich gelungen in Szene gesetzt. Auch wenn ich mir am Ende von dem einen oder anderen „mehr“ gewünscht habe.

Rückblickend muss ich sagen, hat mich das Buch schon sehr überrascht! Was in der Leseprobe noch so märchenhaft spannend rüberkam, entwickelte sich zusehends zu einer furchteinflößenden, schwarzen Mär! Aber es hat mir sehr gut gefallen! Und da das Ende Raum für eine Fortsetzung lässt, hoffe ich einfach mal, dass sich Melissa Albert bereits an einer Weiterführung ihrer Geschichte versucht; wer weiß?

Ich habe jedenfalls sehr viel Spaß gehabt beim Lesen und habe das Buch geradezu  verschlungen! Daher vergebe ich 5 verdiente   !!

zum Autor:

Melissa Albert ist in Illinois aufgewachsen und später karrierebedingt nach New York gezogen.

Sie hat dort ihren ersten eigenen Blog namens „Barnes & Nobles Teen Blog“ kreiert und für namhafte Firmen wie MTV, McSweeney’s  und Time Out Chicago geschrieben.

„Hazel Wood“ von Melissa Albert

ein Roman erschienen beim Dressler-Verlag

ISBN 978-3-7915-0085-0

352 Seiten

Hardcover

www.Dressler-Verlag.de

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