„Emmas Sommermärchen“

copyright Ivy Bell

Rezension 041

„Emmas Sommermärchen“ von Ivy Bell

 

zum Inhalt:

Die Eltern von Emma und Carla sind vor einigen Jahren bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückt. Seitdem wird das Elternhaus im schönen Möwenburg vermietet. Allerdings ziehen die jetzigen Mieter aus und zu allem Übel ist das Dach undicht und muss repariert werden. Die beiden jungen Frauen reisen also in die Heimat und betreten nun das erste Mal seit Jahren wieder das Haus, in dem sie ihre Kindheit verbracht haben. „„Emmas Sommermärchen““ weiterlesen

„Lieblingsleiche“

copyright Andrea Becker

Rezension 040

„Lieblingsleiche“ von Andrea Becker

-Mathildas erster Fall-

zum Inhalt:

Mathildas Chef, der Detektiv Walther Schulz, wird Opfer eines Mordanschlags. Mit einem Golfschläger erschlagen wird er tot aus dem Teich des Golfplatzes gefischt. Mathilda kennt fortan nur ein Ziel: den Täter überführen und Walther rächen! An ihrer Seite Walthers Neffe Sam, von dem sie zu Beginn nicht weiß, was sie von ihm halten soll. Feind oder Freund? Zumindest ist er ein komischer Typ, mit seinen tausend Allergien und Ängsten! Oder spielt er ihr nur etwas vor? „„Lieblingsleiche““ weiterlesen

„Achtsam Morden“

copyright Heyne Verlag/Randomhouse

Rezension 039

„Achtsam Morden“ von Karsten Dusse

-Ein entschleunigter Kriminalroman-

zum Inhalt:

Björn Diemel ist verheiratet, Vater einer süßen Tochter und ein sehr erfolgreicher Strafverteidiger in einer sehr renommierten Kanzlei. Sein Job lässt daher nur wenig Freiraum für seine Familie und so setzt ihm seine Frau die Pistole auf die Brust und zwingt ihn, ein Achtsamkeits-Seminar zu besuchen, um seine Work-Life-Ballance wieder herzustellen. „„Achtsam Morden““ weiterlesen

„Ruhig, Brauner!“

copyright A.P.P. Verlag

Rezension 038

„Ruhig, Brauner!“ von Koto Kodama

zum Inhalt:

„Die Vergangenheit soll man nie ändern doch genau an dieses Gebot will Jesus Christus sich an jenem Tag im Jahr 1930, als er Adolf Hitler in dessen Stammlokal, dem Schelling-Salon in München aufsucht, nicht halten.
Den Holocaust, arisches Gedankengut, ja mithin den gesamten 2. Weltkrieg schon im Vorfeld zu verhindern eine wahrhaft göttliche Mission. „„Ruhig, Brauner!““ weiterlesen

„Der Metropolist“

copyright Heyne Verlag

Rezension 037

„Der Metropolist“ von Seth Fried

zum Inhalt:

Metropolis ist DIE Stadt der Zukunft. Die größte Stadt der USA ist ein Vorzeigemodell, was Städtebau und Infrastruktur anbelangt. Als eines Tages jedoch merkwürdige Dinge geschehen, die Stadt attackiert wird und auch noch die Tochter des Bürgermeisters verschwindet, wird Henry Thompson, Mitarbeiter des BKI – Bundesamt für kommunale Infrastruktur – auf diese Sache angesetzt. Ihm an die Seite stellt man OWEN, eine künstliche Intelligenz, die ihm mit Rat und Tat unterstützen und helfen soll. Im Gegensatz zu Henry ist OWEN allerdings nicht sehr pflichtbewusst: er trinkt,pfeift auf Regeln und ist zudem noch sehr eitel! Doch um Sarah Laury, die Tochter des Bürgermeisters aufzuspüren und um die Anschläge auf die Stadt Metropolis zu stoppen, müssen sich die zwei wohl oder übel zusammenraufen! Aber steht OWEN überhaupt auf Henrys Seite? Zweifel tun sich auf! Und dann trifft Henry eine Entscheidung, die ihm letztendlich zum Verhängnis wird…

Fazit:

„Pulp Fiction meets Science Fiction“

So steht es auf der Buchrückseite und selbst ich könnte diese Geschichte nicht präziser zusammenfassen! „Der Metropolist“ liest sich tatsächlich wie ein Drehbuch geschrieben von Quentin Tarantino und Stephen Spielberg! Und so obskur die Handlung auch ist, ich finde es großartig!!

Die beiden Protagonisten Henry und OWEN könnten gar nicht unterschiedlicher sein und doch passen sie zusammen wie die Faust aufs Auge! Auf der einen Seite Henry, der überkorrekte Beamte, den ein Kindheitstrauma belastet und der niemals über die Strenge schlägt, weder raucht noch trinkt und sich mit seinen paarunddreißig Jahren für Modelleisenbahnen interessiert!

Auf der anderen Seite OWEN, eine künstliche Intelligenz, die sehr auf ihr Äußeres fokussiert ist, sich menschlicher verhält, als es angemessen wäre und kein Blut sehen kann, weil sie noch kein neues Software-Update erfahren hat.

Und so schräg wie die beiden, liest sich das gesamte Buch! Was die beiden erleben, ist wirklich Kino pur! Actiongeladen! Spannend! Mit viel Krawumm! Ihr versteht, was ich meine? Aber neben der eigentlichen Handlung, in der es ja darum geht, die Tochter des Bürgermeisters zu finden und den Drahtzieher für die ganzen Attentate ausfindig zu machen, passiert noch etwas anderes: Henry und OWEN werden Freunde!

Und mehr noch: Henry, der niemals gegen die Regeln verstößt, ein langweiliger Korinthenkacker hoch zehn ist, der keine Freunde hat, kommt endlich aus sich heraus, wird mutig, trifft Entscheidungen, lässt zu, dass man ihn mag! Eine Entwicklung, die ich unglaublich schön finde! Man könnte auch sagen, Henry wird ein bißchen mehr wie OWEN. Wobei das schon skurril ist zu sagen, da wird jemand wie eine KI…

Nichtsdestotrotz ist „Der Metropolist“ ein Buch mit durchaus realistischen Zügen (nein, keine Modelleisenbahnen!), ich kann es mir somit auch sehr gut als Verfilmung vorstellen, denn die Bilder, die sich beim Lesen in meinem Kopf aufgetan haben, sind oscarreif!! Wie gesagt:

„Pup Fiction meets Science Fiction“!

Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und

5 !!!

zum Autor:

„Seth Fried ist Autor und Humorist. Er schreibt für The New Yorker »Shouts and Murmurs« und NPR »Selected Shorts«. Seine Geschichten wurden in verschiedenen Magazinen und einer Story-Sammlung veröffentlicht. Er ist Gewinner des Pushcart Preises und des William Peden Preises.“ (Quelle Klappentext zu „Der Metropolist“)

„Der Metropolist“ von Seth Fried

ein Roman erschienen im Heyne Verlag / Random House

ISBN 978-3453320147

320 Seiten

Paperback, Klappenbroschur

www.randomhouse.de

www.sethfried.com

„Der Metropolist“ von Seth Fried wurde mir vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung und Bewertung!

 

„Klunga und die Ghule von Köln“

copyright Adam Hülseweh/Ina Elbracht/Alexander Schmalz

Rezension 036

 

„Klunga und die Ghule von Köln“ von Adam Hülseweh

zum Inhalt:

Klunga, dem ältesten Ghul Kölns, ist sehr daran gelegen, seine Stadt vor den seit der Römerzeit bis in die 50er Jahre hinein waltenden Vampire zu schützen. Hin und wieder verirrt sich jedoch einer in die Stadt, aber Klunga sorgt mit seinen Gefolgsleuten für Ordnung, so dass alle Bewohner Kölns unbescholten und vor allem nichtsahnend in Ruhe ihr Leben leben können! „„Klunga und die Ghule von Köln““ weiterlesen

„Copywrite – Mörderischer Erfolg“

copyright Lilly Bennet

 

Rezension 035

„Copywrite – Mörderischer Erfolg“ von Lilly Bennet

zum Inhalt:

Die erfolgreiche Autorin Ellen Harper wird ermordet aufgefunden. Anette Thomas, Leiterin der Mordkomission, und Tom Erkelenz, ehemaliger SEK-Beamter und neu im Team um Anette Thomas, nehmen sich dieses Falles an. Hauptverdächtige ist Harpers Konkurrentin Claudia Kramer, ebenfalls Autorin, aber mit weniger Erfolg! „„Copywrite – Mörderischer Erfolg““ weiterlesen