“Smilli Green und das zauberhafte Fräulein PurPur”

Rezension 247

“Smilli Green und das zauberhafte Fräulein PurPur” von Anke Girod

Worum geht es?

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“Smilli hat ein glückliches Händchen für Kräuter. Da trifft es sich gut, dass sie im Ladencafé ihrer Mama ihren eigenen kleinen Garten anlegen darf. Als sie auf dem Flohmarkt ein merkwürdiges Kästchen mit nur einem Kräutersamen findet, ahnt sie schnell, dass sie einem Geheimnis auf der Spur ist. Continue reading ““Smilli Green und das zauberhafte Fräulein PurPur””

“Die Schokoladenfabrik – Das Geheimnis der Erfinderin”

Rezension 243

“Die Schokoladenfabrik – Das Geheimnis der Erfinderin” von Rebekka Eder

Worum geht es?

Die Schokoladenfabrik2
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Köln, 1862. Apollonia Krusius gilt als Wunderkind. Eines Tages will sie studieren und Erfinderin werden, genau wie ihr Vater. Doch als er stirbt, scheint dieser Traum in weite Ferne zu rücken: Ihr Onkel will sie mit einem Stollwerck verheiraten, da deren junge, aber erfolgreiche Schokoladenfabrik eine sichere Zukunft verspricht. Zuerst ist Apollonia entsetzt. Wider Erwarten verliebt sie sich jedoch in den klugen Maschinenbauer Heinrich Stollwerck. Allerdings ist sie bereits seinem älteren Bruder Nikolaus versprochen. Und als der Deutsch-Französische Krieg ausbricht, steht Apollonia plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen …

Meine Meinung:

“Das Geheimnis der Erfinderin” ist der zweite Teil zur Buch-Trilogie “Die Schokoladenfabrik”! Schon der erste Band hat mir sehr, sehr gut gefallen und mich mit in das historische Köln des 19. Jahrhunderts genommen. Wir haben im ersten Band die Apothekerstochter Anna Sophia kennengelernt, die den Stollwerckssohn Franz, seines Zeichens Zuckerbäcker von Beruf, heiratet. Mit ihm zusammen gründet sie eine Firma, die weg von der reinen Zuckerbäckerei hin zum Schokoladenimperium eine bekannte Kölner Institution wird. Nun im zweiten Band sind etliche Jahre ins Land gegangen und Franz’  Söhne stehen in den Startlöchern, die Firma ihres Vaters nicht nur zu übernehmen, sondern auch zu verbessern. Aber mit Veränderungen tut sich der Senior schwer und so kommt es zu Streitigkeiten innerhalb der Familie. Als dann der Deutsch-Französische- Krieg ausbricht und die “Jungs” in eben diesen ziehen müssen, ist es Apllonia, die Frau des Stollwerckssohn Heinrich, die mit perfiden  Verstand und Klugheit dafür sorgt, dass der Laden am Laufen bleibt. Das muss allerdings geheim gehalten werden, denn wer vertraut schon einer Frau, die an einer Maschine rumbastelt?…

Rebekka Eder hat mit ihrer Trilogie eine so wunderbare Familiensaga geschaffen, die nicht nur interessant, sondern auch spannend und lehrreich zugleich ist. Ebenso kommt die Liebe nicht zu kurz, sodass wir es hier mit einer Geschichte zu tun haben, die mehrere Generationen und Buchinteressierte anspricht.

Der Leser erfährt nicht nur, wie es mit der Schokoladenfabrik an sich weitergeht, er erfährt auch, wie es den einzelnen Familienmitgliedern ergeht. Auch die Geschichte um und mit Kasper Rockstroh geht weiter. Er ist ziemlich weit rumgekommen in der Welt, immer auf der Suche nach seiner Tochter Lina…

Diesen zweiten Band hatte ich viel schneller durch als den ersten 🙂 Ich weiß auch nicht, aber irgendwie hat er mich noch mehr gefesselt! Es passiert so wahnsinnig viel, ohne dass man überladen oder überfordert wird. Im Gegenteil, man möchte eigentlich immer noch mehr erfahren! Und so wie im ersten Band Anna Sophia als Frau “den Laden” rettet, ist es auch jetzt wieder eine Frau, Apollonia! Das fand ich richtig toll! 🙂 Sie ist der Mittelpunkt der Geschichte, diese dreht sich im sie und mit ihr, und man spürt, dass da mit Sicherheit noch etwas im dritten Band kommt! 😉 Überhaupt spielen die Frauen eine wichtige Rolle in Rebekka Eders Trilogie! Sie sind allesamt stark, klug, gewitzt – sie stehen ihren Mann, wenn man das so sagen kann! 😉 Aber die Geschichte der Apollonia ist eine tragische wie wundervolle! 🙂

Den Aufbau dieses zweiten Bandes fand ich sehr gut gelungen. Es fängt mit einer Katastrophe an und es endet auch mit dieser, nur anders. Klingt jetzt ziemlich merkwürdig, aber ich möchte ja nicht zu viel verraten. Aber der Bogen wurde jedenfalls sehr gut gezogen!

Ich habe es geliebt, in dieses Zeitalter meiner Stadt Köln einzutauchen! 🙂 Diese Zeitreise war so unglaublich, das ich jetzt Teil 3 , der im kommenden Jahr erscheinen wird, kaum erwarten kann! 🙂

Von mir gibt es für “Die Schokoladenfabrik – Das Geheimnis der Erfinderin”

5 !!!

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Über die Autorin:

Rebekka Eder, 1988 in Kassel geboren, hat Theaterwissenschaft und Germanistik in Berlin, Erlangen und Bern studiert und gleichzeitig ihre ersten Romane veröffentlicht. Nachdem sie als Werbetexterin und Journalistin gearbeitet hat, konzentrierte sie sich schließlich ganz auf ihre Leidenschaft. Sie lebt und schreibt in Nordhessen.

Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane “Die Schokoladenfabrik – Die Tochter des Apothekers” und “Die Schokoladenfabrik – Das Geheimnis der Erfinderin” erschienen.”

( Quelle Aufbau Verlage )

“Die Schokoladenfabrik – Das Geheimnis der Erfinderin” von Rebekka Eder

Ein historischer Roman erschienen bei Aufbau Taschenbuch am 14.03.2022

ISBN 978-3746614892

630 Seiten

Klappenbroschur

auch als ebook und Hörbuch erhältlich

www.aufbau-verlage.de

“Die Schokoladenfabrik – Das Geheimnis der Erfinderin” von Rebekka Eder wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf meine Meinung und Bewertung!

“Bittersüße Weihnachtszeit”

Rezension 241

“Bittersüße Weihnachtszeit” von Andrea Nagele

Worum geht es?

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“Ein fesselnder Weihnachtskrimi, gewürzt mit einer Prise Humor und Romantik.
Die alleinerziehende Emma reist mit ihrer kleinen Tochter Lucy ins verschneite Prag, um dem Weihnachtsstress zu Hause zu entkommen. Doch statt Adventszauber erlebt Emma ihren schlimmsten Alptraum: Auf dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt wird Lucy entführt. Continue reading ““Bittersüße Weihnachtszeit””

“Lügen über meine Mutter”

Rezension 238

“Lügen über meine Mutter” von Daniela Dröscher

* Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022 (Shortlist) *

Worum geht es?

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” “Lügen über meine Mutter” erzählt von einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre, die beherrscht wird von der fixen Idee des Vaters, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Continue reading ““Lügen über meine Mutter””

“Inselhoffnung”

Rezension 234

“Inselhoffnung” von Jette Hansen

Worum geht es?

Copyright Jette Hansen

Sarah wohnt noch nicht lange auf der Insel Föhr und auch mit Marten ist sie noch nicht lange zusammen. Aber sie weiß, dass sie ihn liebt und ihm ihr Geheimnis anvertrauen muss, und zwar bald, denn Marten hasst nichts so sehr wie Lügen. Continue reading ““Inselhoffnung””

“Ewig währt am längsten – Tante Ernas längster Tanz”

Rezension 221

“Ewig währt am längsten – Tante Ernas letzter Tanz” von Markus Orths

Worum geht es?

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” Mit 99 Jahren haust Tante Erna unterm Dach, trinkt heimlich Fusel mit dem Pastor und schimpft auf das Leben. Was bleibt einem auch übrig, wenn man seit einer halben Ewigkeit in Niederkrüchten wohnt? Continue reading ““Ewig währt am längsten – Tante Ernas längster Tanz””

“Auf Basidis Dach”

Rezension 204

“Auf Basidis Dach” von Mona Ameziane

Worum geht es?

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“Zuhause ist für Mona Ameziane der Norden des Ruhrgebiets, aber auch der Norden Marokkos. In ihrem ersten Buch erzählt sie vom Aufwachsen zwischen zwei Kulturen, die mehr zu trennen scheint als drei Stunden Flugzeit, von abenteuerlichen Taxi-fahrten durchs Atlasgebirge und von einer leeren Dachterrasse voller Erinnerungen. Continue reading ““Auf Basidis Dach””